Die obligatorische Schulzeit beträgt neun Jahre. Einer meist 6 Jahre dauernden Primarstufe folgt eine Oberstufe mit mehreren Leistungszügen. Je nach Kanton gibt es aber Abweichungen.
Über 90% der in der Schweiz wohnhaften Jugendlichen besuchen nach der obligatorischen Schule eine weitere Ausbildung. Rund zwei Drittel wählen eine Berufsausbildung. Zweijährige Züge der beruflichen Grundbildung werden mit dem sog. Attest (neu ab 2004), drei- und vierjährige Ausbildungen mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis abgeschlossen. Dieses ist die Voraussetzung für den Eintritt in die höhere Berufsbildung und – in Kombination mit der Berufsmaturität – in die Fachhochschulen.
Der Eintritt in das sog. Gymnasium erfolgt nach dem 6., 7., 8. oder 9. Schuljahr. Nach total 12 bis 13 Schuljahren ist die allgemeine Hochschulreife erreicht (Maturität) und gilt als Basis für den prüfungsfreien Eintritt in Universitäten und pädagogische Hochschulen.
Beste Perspektiven für die Zukunft
Die Broschüre „Beste Perspektiven für die Zukunft“ bietet Informationen über die 2-jährige Grundbildung mit eidgenössischem Attest, die 3- oder 4-jährige Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis und die eidgenössische Berufsmaturität. Ebenfalls wird die Durchlässigkeit des Schweizerischen Bildungssystem aufgezeigt. Dank dieser Broschüre erhalten Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler einen guten Überblick über die Berufslehren.
"Beste Perspektiven für die Zukunft (PDF 168 KB)